Stadtführungen Nürnberg - Rundgänge für Gruppen

Nürnberg ist immer interessant!

Führungen für Gruppen - jederzeit buchbar


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(1) Altstadtführung: Nürnberg war lange Zeit freie Reichsstadt und internationales Wirtschaftszentrum mit regem Kunst-, Kultur- und Geistesleben. Auf einem Rundgang wird diese Vergangenheit an zahlreichen erhaltenen Bauten, Denkmälern und Kunstwerken wieder lebendig. Entlang der Pegnitz mit ihren vielen Brücken, auf dem Hauptmarkt mit seinem 600 Jahre alten Schönen Brunnen und auf dem Weg zur Burg mit dem Blick auf die gesamte Altstadt mit hohen Kirchtürmen, historischen Bürgerhäusern und erhaltener Stadtmauer gibt es viel Einmaliges in unserer Stadt zu entdecken.
ca. 120 Minuten
.... auf Wunsch auch länger
Weltgästeführertag 2007 zum Thema: Die weibliche Seite Nürnbergs
Blick vom Tor des inneren Burghofs zum Sinwellturm und zum Brunnenhaus (2) Kaiserburg mit Stadtbefestigung: In einer der größten mittelalterlichen Burganlagen sind auch heute noch alle Bauten zu besichtigen, die diese Burg einst zum häufigsten Veranstaltungsort von Reichs- und Hoftagen werden ließen. Ihre komfortable Ausstattung veranlasste alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation von 1050 bis 1571 hier immer wieder Station zu machen: der Palas mit Festsälen und Wohnräumen, die doppelstöckige Kaiserkapelle, der 50 m tiefe Brunnen, der hohe Sinnwellturm, die neunstöckige Kaiserstallung eingerahmt von Fünfeckturm und „Lug-ins-Land“ sowie eine auch heute noch intakte Stadtbefestigung mit hohen Mauern, tiefem Graben und wehrhaften Bastionen, die über Jahrhunderte einen perfekten Schutz boten.        ca. 120 Minuten
(3) St. Lorenz – St. Sebald – Frauenkirche: Diese drei Altstadtkirchen gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten unserer Stadt. Sie vermitteln trotz Reformation im 16. Jahrhundert und Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mit ihrer behutsamen Restaurierung und ihrer geretteten gotischen Ausstattung einen einzigartigen dreifachen Eindruck vom mittelalterlichen Nürnberg. Ihr Reichtum an Kultur, Geschichte und Geschichten soll deshalb in einer gesonderten Führung dargestellt werden. St. Lorenz- und St. Sebaldkirche:
je 1 € Eintritt            ca. 120 Minuten
Westfassade der Lorenzkirche mit hohen Türmen und weltberühmter Rosette
Eingangsbereich des Dokumentationszentrums mit Außentreppe (4) Reichsparteitagsgelände: Gigantische Baureste vermitteln auch heute noch einen Eindruck von den perfekt inszenierten jährlichen Reichparteitagen während der Nazidiktatur, aber ihre Menschen verachtende Propaganda wird im Dokumentationszentrum entlarvt. Allein schon die moderne Architektur mit einem Pfahl aus Glas und Stahl, der sich durch die niemals fertig gestellte Kongresshalle bohrt, ist einen Besuch wert. Eine Führung auf dem Gelände und im Dokumentationszentrum will helfen, Hintergründe und Abgründe dieser dunkelsten Epoche der Nürnberger Geschichte besser verstehen zu lernen. Ein anschließender Besuch im Dokumentationszentrum mit Audioguide ist sehr zu empfehlen.          ca. 120 Minuten
(5) Johannisfriedhof: Die Grabplatten mit anschaulichen Darstellungen von Familien mit vielen Kindern, von handwerklichen Produkten, von Heiligen, biblischen Szenen und persönlichen Katastrophen sind wie ein offenes Buch des Lebens in den letzten 500 Jahren. Bunter Blumenschmuck und viele alte Rosenstöcke tragen dazu bei, dass dieser Friedhof zu den schönsten Gottesäckern Deutschlands zählt.
ca. 120 Minuten
Liegende Grabsteine mit Geschichten vom Leben auf den Grabplatten, im Hintergrund die gotische Johanniskirche ... und überall blühende Rosen! Ein Besuch der historischen Barockgärten nebenan, in denen sich die wohlhabenden Nürnberger Bürger im Sommer von der Enge der Stadt erholten, südländische Bäumchen züchteten, Obst und Gemüse ernteten, ergänzt das Bild.
(6) Die weibliche Seite Nürnbergs – Frauengeschichte(n): In unserer Stadt der Kaufleute und Handwerker haben die Frauen zu allen Zeiten viel zum wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritt beigetragen. Auf unserem Rundgang finden wir Spuren von Königinnen und Marktfrauen, tatkräftigen Klosterfrauen, phantasievollen Malerinnen, gewissenhaften Buchschreiberinnen, einer modernen Bundesministerin sowie einer weiblichen Ich-AG des 17. Jahrhunderts.
ca. 120 Minuten